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Ich bin gestört.

Zur Abwechslung mal hier was etwas Ernsteres. Ja, ich glaube, ich bin gestört. In mehrfacher Hinsicht sogar. Da wäre zunächst meine gestörte Selbstwahrnehmung, die mich dazu zwingt, mich überkritisch zu beurteilen. Daraus resultiert dann die Essstörung, mit der ich mich schon länger auseinandersetze. Ich bin weder magersüchtig noch übergewichtig, sondern gewichtstechnisch ganz ’normal‘, trotzdem habe ich ein gestörtes Verhältnis zu Ernährung und Körper.

Ich möchte mit dem Eintrag hier niemanden beleidigen, der eine wirklich gravierende Essstörung hat. Ich jammere nicht rum, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich bin nicht krank in dem Sinne, dass mein Körper durch mein Essverhalten dauerthaft geschädigt würde. Aber psychisch stimmt irgendetwas nicht, wenn man nach jeder Pizza, jedem Stück Schokolade oder jeder Scheibe Baguette ein unglaublich schlechtes Gewissen hat, und dann im Umkehrschluss den ganzen nächsten Tag nur noch isst wie ein Spatz. Ich lese – wie vermutlich jede andere Frau in meinem Alter – ständig Artikel über gesunde Ernährung, Sport, Balance… das Problem ist nur, dass ich so verwirrt bin, was ich glauben soll. Ich weiß, dass Eiweiß abends gut ist, und Kohlenhydrate eher gemieden werden sollten. Wieso, frage ich mich aber, kann ich nicht das essen, was ich gerne möchte, ohne, dass mein Gehirn nicht gleich querverweist auf diesen Artikel über Detox und einen gesunden Lifestyle? Ich habe zwar keine Fressanfälle, aber es kommt schon vor, dass ich mir fest vornehme, nur eine Rippe von der 80%igen Bitterschokolade zu essen, und dann endet es doch mit mindestens der halben Tafel. Dabei weiß ich, dass a) Bitterschokolade nicht so schlecht ist wie normale Schokolade, und b) bei ausreichend Bewegung und gemäßigtem Essverhalten nichtmal eine ganze Tafel so schlimm wäre, wenn sie nicht jeden Tag auf dem Speiseplan steht.

Der Punkt ist aber: warum mache ich mir so viele Gedanken darüber? Das ist doch nicht normal. Eigentlich möchte ich auf nichts verzichten, möchte genießen, aber trotzdem ziehe ich am Abend Resümee, wie viel und was ich gegessen habe. Ich stelle Essenspläne auf, plane meine Gerichte und kaufe höchst vernünftig und nachhaltig ein. Wenn ich mich dann tatsächlich an den Plan halte, denke ich mir (spätabends natürlich): „Och. Jetzt hast du den ganzen Tag so toll durchgehalten, dann belohn‘ dich mal.“ Und danach fühl ich mich wieder schlecht. Und so weiter – es ist ein Teufelskreis. Ich glaube, dass ich mich entspannen sollte, aber ich weiß nicht, wie. Irgendwo kommt immer ein Druck von außen her, sei es durch den neuen Bikini, in den man perfekt passen möchte, sei es durch Zeitschriften oder durch irgendwelche Mädels, die einem begegnen und einfach BLENDEND aussehen, während sie eine Riesenportion Eis essen. Wieso kann ich nicht im Reinen mit mir sein?

Wenn das hier alles zu persönlich wird, kann ich das verstehen. Auch wenn sich niemand dazu äußern möchte. Aber es wäre toll, wenn es jemand tut.

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22 Kommentare zu “Ich bin gestört.

  1. Mir geht das aber auch so und als ich noch ganz jung war, da brauchte ich mir keine Gedanken zu machen, habe auch nie einen Gedanken darüber verschwendet. Konnte alles essen, war immer eher mager, nahm nie zu und irgendwann hat sich das geändert, jetzt achte ich immer auf mein Essen, aber nicht akribisch und Schoki gibt es auch, aaber nicht täglich, denn ich mag sie einfach nicht täglich.
    Dennoch versage mir oft Leckereien…und ich weiß auch nicht, warum ich mir das antue. :-(
    Irgendwie haben sich die Proportionen verschoben, leider überall falsch…*mpfh*
    LG Mathilda ;-)

    • Danke dir für deine Meinung – es ist irgendwie traurig, wie wir uns heute beeinflussen lassen. Bei mir liegt es, denke ich, aber auch daran, dass ich so furchtbar perfektionistisch und diszipliniert bin, oder sein will…

  2. Du bist nicht allein! Auch ich lese permanent, welcher Ernährungsplan denn nicht am besten ist und vorallem in Verbindung mit Sport. Ich versuche selbst seit 2 Wochen fettärmer zu essen und war dieses Wochenende eigentlich schockiert über mich, da ich ausschließlich Gemüse im Kühlschrank hatte. Ich bin sätndig hin und her gerissen, ob ich das Eis essen soll oder es nicht doch lassen soll…Es ist wirklich in gewisser Weise nicht normal. Und ich finde, dass dieses Thema immer mehr wird…mit den ganzen Fitness und Healthy Food Blogs.
    Ich denke, man sollte sich durchaus was gönnen und zwar so oft wie man will! Wenn man sich dann wirklich unwohl fühlt, dann (bei mir zumindest) schränkt man sich gern ein und dann haltet man das auch wirklich durch.

    • Danke – ein toller Kommentar :‘) Sehr aufbauend. Bei mir dreht sich irgendwie das Gedankenkarussel ständig – ess‘ ich was fettiges, krieg ich ne Speckrolle; ess‘ ich was Süßes, krieg ich Pickel & Besenreiser; ess‘ ich was Salziges, trockne ich aus -.- es ist echt zum Mäusemelken. Und im Umkehrschluss bin ich, wenn ich komplett auf Sachen verzichte, nur mäkelig und zicke rum. Das ist ja dann auch nicht das Wahre. Einerseits lebt man nur einmal, andererseits möchte man ja auch so lang wie möglich leben… ich will einen Kompromiss!

      • Mein derzeitiger Kompromiss sieht so aus, dass ich versuche unter der Woche ausgewogen zu essen und das tut mir auch gut! Habe ich dann doch Lust auf Schoki mal, dann gönn ich sie mir oder ich esse viel Obst oder Joghurt stattdessen. Am Wochenende esse ich dann einfach was ich will! Und ziemlich durcheinander. Das tut einfach gut und brauch ich auch :)

  3. Diese Gedankenspirale kenne ich auch. Der Trick ist, sich von diesem Druck und Zwang des ständig kontrollieren zu wollen zu lösen. Das Zauberwort heißt „Genuß“! Wenn Du Lust auf Schoki hast, ob nun als Belohung oder nur den Japs darauf hast, dann iss sie, aber mit Genuß und ohne schlechtes Gewissen!
    Man kann sich nicht alles verbieten und darf sich für Essen nicht schlecht fühlen. Wenn man alles in gut dosierten Mengen genießt und sich halbwegs ausgewogen ernährt, zudem noch Sport treibt, der braucht sich keine Sorgen zu machen. Wir sind meistens kritischer mit uns selbst als es die anderen sind.
    Das ist sicher ein Prozess und dauert eine Weile, ich brauchte zumindest auch ein paar Jährchen, um das zu begreifen: liebe Dich so wie Du bist und lass Dich nicht vom Essen oder einem Modediktat kontrollieren!

  4. mhhh….ein leidiges Thema, ich versuch da auch einen Mittelweg zu gehen; mal fettig und süß, dann wieder frisch und gesund; wichtig ist mir, dass ich in meinem Körper wohl fühle – und da hilft mir Bewegung, ob Radeln, Schwimmen, Tanzen, Joggen; das wirkt auch als Gewichtsregulator und bringt auf andere Gedanken; bei den ständig wechselnden Ernährungstrends komme ich eh nicht mehr mit ;-)

    • Ich auch nicht. Aber irgendwie wird man ja doch ständig drauf gestoßen. Das fehlt mir, ich fühl mich nicht so wohl in meinem Körper – wieso, kann ich nicht sagen :/

  5. Echt ein toller Artikel – du hast mich damit richtig zum Nachdenken gebracht. Ich denke, dass du mit „deinem Essverhalten“ nicht alleine bist – wie du auch schon durch die anderen Antworten feststellen konntest. Auch mir geht es in einer gewissen Art und Weise genauso, obwohl ich regelmäßig Sport mache und eigentlich nie Figurprobleme hatte (ich fühlte mich als Teenager sogar eher immer zu dünn), denke auch ich viel zu oft an Essen!
    Es ist regelrecht ein Gesundheitswahn darum entstanden! Aber wie schon oben erwähnt, ist es einfach nur wichtig sich ausgewogen zu ernähern, dh. dass man sich ruhig mal am Abend die Schoko gönnen darf ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu bekommen!
    Obwohl sich das natürlich immer leichter sagt… in meiner Arbeit ist ein wahrer Abnehmkrieg entstanden – wer nimmt am schnellsten ab, die eine Kollegin schwört auf Abführmittel (dass sie dadurch mit 30 schon ihren Darm zerstört wird ihr gar nicht bewusst) und die andere Kollegin schwört auf Metabolic Balance und glaubt, wenn sie jetzt keine Nudeln, Reis, Milchprodukte und zahlreiche Gemüsesorten mehr isst, dann würde es ihr besser gehen, weil diese Nahrungsmittel der Grund für ihre Verdauungsprobleme, Gemützszustände und Abnehmschwierigkeiten etc waren – naja wenn ich zu einem Menschen sage, gut esse einfach keinen Reis, keine Nudeln und kein Gemüse mehr – bitte was isst dieser Mensch dann eigentlich noch?? Dass man so natürlich abnimmt ist klar…
    Patricia hat oben ja auch schon etwas über diverse Healthy Food Blogs geschrieben und ich muss sagen, dass sie damit recht hat! Alles dreht sich um gesundes Essen und ums Abnehmen – ganz ehrlich wieviele Blogger prahlen nicht mit ihrer tollen Figur und ihren flachen Bäuchen?? Es ist schon ein wahrer Narzissmus ausgebrochen – ich bin toll, ich bin schön, ich bin sooo sportlich und ich bin dünn – seht her! Ich persönlich finde, dass leider nicht gut, da ja auch oft viele (junge) Menschen Blogs lesen, die leicht beeinflussbar sind und glauben, so aussehen zu müssen… DANKE, dass du dich getraut hast sowas anzusprechen! :)

    • Danke für diesen wunderbaren Kommentar – du sprichst mir aus der Seele. Ich bin froh, dass du meinen Artikel so wahrgenommen hast :) Diese Abnehmtrends machen glaube ich noch kränker als wenn man etwas unregelmäßig isst… das mit dem Abführungsmittel finde ich heftig :/ Dieses heutige Frauenbild ist echt bescheuert.

  6. Toll, dass Du so ehrlich und mutig bist! Ich denke, so geht es vielen Frauen und auch Männern. Ich kenne das auch aus anderen Bereichen, dass ich mich mit anderen vergleiche und dann frustriert bin. Dann möchte ich etwas ändern, es gelingt nicht und dann bin ich noch frustrierter. Diese Gedankenspirale kommt und geht wie die Gezeiten…
    Was das Essen angeht, so hatte ich eine für mich schlimme Diagnose bekommen, die sich etwas später als falsch herausstellte. Ich hätte laut dem Ergebnis kaum noch etwas essen dürfen außer Kartoffeln, Reis und Fleisch. Es hat mich sehr gequält, denn Schokolade stand auch auf der Liste, neben anderen eigentlich harmlos klingenden Dingen wie Bananen. Ich habe sehr viel dadurch abgenommen, aber besser gefühlt habe ich mich nicht! Seit dem ich die Gewissheit habe, dass das Quatsch war, esse ich wieder „normal“. Ich war sogar bei deiner Ernährungsberaterin. Das war wirklich gut. Sie hat folgendes geraten: auf meinen Körper zu hören! Was zugegeben nicht immer einfach ist. Ich werde nie aussehen wie Kate Moss, ich bin eher der Salma Hayek- Typ und mit der Zeit habe ich mich damit angefreundet und versuche einfach gut und nicht zu viel zu essen und mich regelmäßig und ausdauernd zu bewegen. Ich kann verstehen, dass man heute mehr denn je unter Druck gesetzt wird, weil überall das gleiche Frauenbild propagiert wird. Dass das Blödsinn ist, weil nur ganz wenige Menschen von Natur aus so gebaut sind, das vergessen viele.
    Ich kann Dir auch nur raten auf Dein Gefühl zu hören und Dir nichts zu verbieten. Je mehr man das tut, desto größer wird die Lust darauf. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du Deine eigene Ballance findest!

    • Danke für deine Tipps – ich habe auch schon überlegt, mal zu einer Beraterin zu gehen… mir fällt es auch sehr schwer, auf den Körper zu hören. Grade Nachmittags habe ich eigentlich nie Hunger, aber immer einen furchtbaren Appetit auf Nuspli-Brot (Nuspli ist sowas wie Nutella :D), weil es einfach ‚Kaffee-Zeit‘ für mich ist… ich müsste es natürlich nicht essen, aber irgendwie… brauche icch das auch als Ausgleich für den Stress. :S

      • Ja das kenne ich auch, gegen Nachmittag kommt ein Tief und dann brauche ich einen Kaffee und wenn ich Kaffee höre, denke ich an etwas Süßes. Ich gönne mir einfach etwas kleines. Was echt gut funktioniert sind Reiswaffeln mit ein bisschen Schoki drauf, am besten die herbe, die Du auch im Post erwähnt hast! Nach zwei Stück bin ich satt und es war nicht allzu viel Schokolade= kein schlechtes Gewissen. ;-)

  7. Ich habe insoweit immer viel mit Essen zu tun, weil ich in einem Restaurant in der Küche arbeite. Wir verkochen viel frisches Zeug, aber Pommes stehen natürlich auch auf der Karte und wenn ich mir dann was von meinem Chef kochen lassen, dann nutze ich aus, dass alle möglichen Arten von Lebensmitteln zur Verfügung stehen. Außerdem koche und backe ich selbst wahnsinnig gern und besonders zu so Dingen wie Schokokuchen, einem Stückchen zur Kaffeezeit oder einfach auch einem schwarzen Tee mit Kandis und Sahne kann ich nicht „Nein“ sagen.
    Insgesamt gibt es wohl kein Geheimrezept gegen das lecker-Essen-aber-gute-Figur-haben-wollen-Problem.
    Als Tipp kann ich dir geben, eine gewisse Regelmäßigkeit in deinen Speiseplan einzubauen, z.B. zu bestimmten Uhrzeiten essen. Ich persönlich koche mir selbst (wenn ich nicht bei meinen Eltern bin), immer sehr viel mit Gemüse, esse maximal zweimal die Woche Fleisch (in der Mensa bspw.). Morgens habe ich mir angewöhnt, Naturjoghurt mit Obst und Haferflocken/Cornflakes zu essen. Das klappt nicht immer, aber ausgehend von dem saisonalen Obst kann man da auch gut Variation rein bringen.
    Du bist definitiv nicht allein mit diesem Problem – wir sollten einfach lernen, uns so schön zu finden, wie wir sind. Meistens wird das ja auch bestätigt (z.B. durch den Freund). Du hast doch selbst letztens dieses Video gepostet – ist das nicht der wahre Beweis dafür, dass wir uns immer hässlicher, dicker, unattraktiver sehen, als andere? Und wahre Schönheit kommt eh von innnen – ein guter, liebenswürdiger Charakter öffnet uns doch die Türen zu echten Freundschaften :-) Kopf hoch: You are beautiful!

    • :* stimmt, das Video… man vergisst die guten Sachen so leicht. Ich würde gern regelmäßiger essen, aber durch die Uni kommt meist irgendwas durcheinander.

  8. Ich bin vielleicht nicht die beste Ansprechpartnerin bei diesem Thema, weil ich seit Jahren immer mit meinem Gewicht hadere.
    Aber ich habe mir vor einiger Zeit (vor ca. anderthalb Jahren) vorgenommen jedem Gewichts- und Ernährungsdiktat den Kampf anzusagen. Ich will nicht in Größe 36 passen und ich will keinen absolut flachen Bach haben und im Bikini umwerfend aussehen. Das heißt, ich will das schon. Aber nicht, wenn das als Konsequenz bedeutet, dass ich nicht mehr das essen darf was ich will, wann ich will und so oft ich will.

    Ich sehe ein, dass es Gewichtsgrenzen gibt, die man seiner Gesundheit zuliebe nicht über- oder unterschreiten sollte. Aber alles innerhalb dieser Grenzen ist mir mitlerweile egal.

    Natürlich hadere ich noch mit mir, wenn ich sehe, dass ich in den letzten Wochen gut zugenommen habe. Umkleidekabinen sind jetzt gerade wieder meine erklärten Feinde. Aber ich weiß, dass ich auch wieder abnehmen werde, wieder Sport machen werde, auch ohne, dass ich mich unter Druck setze.
    Ich war heute einkaufen und fand mich alles andere als hübsch, als ich gemerkt habe, dass die Oberteile und Kleider in meiner Größe gerade unschön um die Hüften spannen. Und ich denke ohne jetzt bewusst an meiner Ernährung zu schrauben, werde ich einfach anders / weniger / gesünder essen, weil ich mir selbst so gerade nicht so gut gefalle wie vor zwei Monaten.

    Ich bin in Sachen Ernährung wesentlich entspannter als noch vor zwei Jahren. Ich kann Essen genießen, egal wie viele Kalorien der Nachtisch gerade hat. Und ich habe dennoch nicht so viel zugenommen, wie man meinen könnte. Mein Gewicht pendelt sich immer wieder bei dem Ausgangsgewicht ein, das ich vorher auch hatte, ohne dass ich darauf hinarbeite.

  9. Mir geht es ähnlich wie Dir.
    Ich versuche nun in meinem Blog die Ursachen zu verstehen.
    Essen und Entspannung sind auch bir mir oft 2 verschiedene Welten.

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