Glückspilz!

Also momentan bin ich eigentlich konstant in Feierlaune – es gibt so viel Gutes grade in meinem Leben, es ist schon fast unverschämt. Für das Meiste konnte ich selbst gar nichts, die Dinge kamen einfach grade recht. Hier sind jedenfalls die Top 10 Verantwortlichen für meine gute Laune:

  1. Das Sommerwetter! Ein Albtraum für den Lieblingsmenschen, eine wahre Freude für mich. Tatsächlich war in München im Eisbach baden und habe jeden Tag mehrere Eise (?) gegessen. Wunderbar!
  2. In München habe ich so ein zauberhaftes Kleid gefunden. Es ist von ana alcazar, aus 100% Seide und war unglaublich reduziert. Perfekt für einen lauen Sommerabend mit schickem Abendessen – oder für noch nicht existente Hochzeitsfeiern anderer Menschen. Ergänzt meine Sammlung von Kleidern, die fast zu schön zum Tragen sind. ana2
  3. England steht bevor und ich bin schon ziemlich aufgeregt. Das Kursangebot im örtlichen Fitnessstudio ist bombastisch, günstig und ich kann’s kaum erwarten, hinzugehen. Ja, Sport macht mich glücklich!
  4. A propos England: wie aus dem Nichts erreichte mich gestern die freudige Nachricht in Form einer Stipendienzusage! Bin völlig aus dem Häuschen!
  5. Meine kleine Lucy-Katze schläft neuerdings jede Nacht bei mir. Die alte Dame ist ziemlich in die Jahre gekommen, hat Arthrose und genießt jede noch so kleine Zuneigung. Nichts ist so schön wie ein schnurrender Fellball im Arm.
  6. Das Glück war mir gleich zweimal hold: neben meiner erfolgreichen Bewerbung für die neuen dm Lieblinge kam heute ein unverhoffter Gewinn – ein Paket von dm mit vier Produkten von Catrice! Juhu!
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  7. Der bestandene Bachelor und die damit verbundene, neugewonnene Freiheit!
  8. Hängt unmittelbar mit Punkt 7 zusammen – mein Belohnungsgefühl. Egal, was ich derzeit kaufe: es ist alles eine Belohnung für den Bachelor, klar. Mein absolut schönstes Stück dieses Hauls ist eine Pfauenfeder-Kette von Inspirations über Dawanda.IMG_3634
  9. Gleich zweimal war ich im letzten Monat bei Vapiano Ladies dabei – stilvoll, mit Aperitifs und Goodie Bags eine der tollen Pasta-Kreationen genießen, bedient werden und das Frauenklischee halt einfach mal so stehen lassen. In zwei Wochen ist’s dann wieder soweit. Yum!
  10. Das Leben selbst. Ich versuche, mehr gelassen zu sein und das Leben zu genießen. Klappt ganz gut soweit :)

Ich wünsche euch einen wunderbaren Sommer!

10 Dinge, die mich wirklich glücklich machen

Nach dem etwas deprimierenden letzten Post baue ich mich selbst wieder auf und lasse euch dran teilhaben :) 10 Dinge, die mich wirklich glücklich machen, egal wie schlecht meine Laune ist:

  1. Meine beiden Katzen. Sooo weich, und dann schnurren sie auch noch!
  2. Ein ausgedehnter Brunch mit selbstgebackenen Brötchen, Croissants, Müslis, Rührei, ausgefallenen Aufstrichen…
  3. Einen Brief von meiner Brieffreundin aus England im Postkasten zu finden. Handgeschrieben und in pastellfarbenen Umschlägen. Nein, wir sind nicht bei facebook befreundet; wenn es Neuigkeiten gibt, lese ich sie zuerst im Brief.
  4. Cello spielen.
  5. Meinen Kleiderschrank ausmisten und die Sachen nach Farben und Jahreszeit ordnen – Ordnungsfimmel!!!
  6. Klassische Musik. Nichts anderes sorgt so für diese Wärme, die sich irgendwie unter dem Herz ausbreitet, wenn ich eine tolle Stelle höre.
  7. Ein Paar neue Schuhe oder den tollen neuen Rock spazieren führen – im Wissen, dass man sich endlich mal was ausgesucht hat, was einem richtig gut steht (bei mir nicht unbedingt die Regel)
  8. Mir mit dem Lieblingsmenschen drei Pizzen teilen
  9. Mich mit anderen BloggerInnen freuen – über ihre Posts, ihre Erfolge, ihre neuen Test-Boxen
  10. Ein Baby auf dem Arm zu halten

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Diese Liste könnte ich vermutlich noch fortsetzen, aber nicht mehr so viel mehr, um ehrlich zu sein. Was macht euch richtig glücklich?

10 ‚Trends‘, die ich dieses Jahr nicht mitmachen werde

Also, es ist ja so, dass sich die Modezeitschriften, Modemacher und Lifestyle-Experten  jedes Jahr was ‚Neues‘ einfallen lassen. Ob das irgendein Revival ist oder etwas Innovatives – meist sind es ‚Trends‘, die nur nachgemacht werden, weil es die Modeindustrie vorschreibt. Manche Leute machen sich gar keine Gedanken, ob das bescheuert aussehen könnte. Wenn Chloë Sevigny das trägt, dann kann ich das auch. Falsch. Auch eine Frau Sevigny sieht nicht gut aus in solchen Sachen, It-Girl hin oder her. Hier meine Top 10 der nervigsten  und unmöglichsten Trends 2013.

1. Flatforms. Sehen doof aus, sind nicht elegant, machen einen Klumpfuß. Wer will das?

2. Slipper. Ich bin 23, nicht 73. Wenn meine Omi sagt, ‚guck mal, die sind aber nett‘, dann ist das für mich ein eindeutiges Zeichen. Dasselbe gilt für Loafer – so spießig muss es dann auch nicht sein..

3. Vokuhila-Röcke und -Kleider. War der Vokuhila-Haarschnitt schon jemals wirklich schön?

4. Velvet Nails. Sieht irgendwie aus, als würde der Nagellack schimmeln.

5. Ombré Hair. Ich wette, jemand mit Ansatz hat sich gedacht: „Hmm… keine Lust, nachzufärben, machen wir mal einen neuen Trend draus.“

6. PVC-Taschen. Die kleben so schön unterm Arm, wenn’s Sommer ist, und die Taschendiebe wissen auch gleich, ob sich’s lohnt.

7. Smartphones. Kommen auf die Liste, weil sie offensichtlich ein unerlässliches Fashion-Accessoire sind. Auch dieses Jahr kein Trend für mich, ich will nicht ständig gegen einen Laternenpfahl rennen müssen, weil grade mein Whatsapp Plingplingpling gemacht hat.

8. (Print-)Sweatshirts. Zum Gammeln top, ansonsten unverzeihlich. Nächste Saison ist dann wohl auch die Jogginghose ausgehfein?

9. BB-Creams. Früher hieß das getönte Tagescreme… ist wohl nur für reine Haut und dickere Portemonnaies gedacht.

10. Bauchfrei. NEIN!!!!

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10 Gründe für und gegen Marburg

Neues aus der ’10 Dinge/10 Gründe/…- Reihe‘! Marburg ist ein beschauliches kleines Städtchen (böse Zungen sagen gerne auch ‚Dorf‘ dazu) in Hessen und durch und durch Studentenstadt. Ich wohne hier seit 2 Jahren und habe vermutlich öfter darüber geflucht als mich gefreut. Der Fairness  halber findet ihr hier 5 Gründe für und 5 gegen Marburg (halb ernstgemeint, selbstverständlich – als Entscheidungshilfe sozusagen, solltet ihr jemals die Option haben, hier zu leben). 


Marburg
nervt!

  1. Marburg ist extrem. Es gibt Burschenschaften, echte Grüne wie von früher, Kommunisten – bei den Studis. Man fühlt sich hier schnell ziemlich grau, normal und ein bisschen eingeschüchtert. Meine Eltern fühlen sich bei Besuchen immer wie in ihre Studienzeit zurückversetzt.
  2. Die Anzahl an Irren (mehr oder weniger ausgeprägt) ist hoch. Fühle mich in Frankfurt nachts sicherer als hier. Nahe meiner ersten Wohnung wurden gerade ehemalige Vergewaltiger und Pädophile resozialisiert. In einem Familiengebiet. Neben dem Spielplatz.
  3. Die Wohnsituation ist erbärmlich. Wollt ihr hier studieren? Fangt am besten schon während des Abiturs an, nach einer Bleibe zu suchen. (Und Finger weg von Maklern! Hier gibt es ein übles Vater-Sohn-Pärchen, dass gemieden werden MUSS!)
  4. Entweder es regnet.
  5. Oder es geht bergauf.


Marburg glänzt!

  1. Bedingt durch die vielen ‚Ökos‘ (Familien mit Kindern, die allesamt und ausschließlich Filz tragen) gibt es hier so viele tolle Bio- und Fair-Trade-Läden. Bei tegut… kann man sich selbst als Student Essen mit gutem Gewissen leisten.
  2. Marburg gibt sich Mühe. Meistens zumindest. Es weiß, dass es von den Studis lebt. Die Studienbedingungen sind – nicht nur in meinem Fachbereich – ziemlich gut. (Die PhilFak könnte aber mal renoviert werde – und ihr unansehnlicher Name gleich mit)
  3. Die Oberstadt! Das Schloss! Der Spiegelslustturm! Die E-Kirche! Schöne historische Sehenswürdigkeiten erfreuen das Auge beim täglichen Gang zur Uni.
  4. Man ist schnell überall. Großstädter beschweren sich gern über die nicht vorhandene U- oder Straßenbahn, aber ganz ehrlich: Die Busse fahren okay und wenn man nicht gerade wirklich weit draußen wohnt, hat man alles in Reichweite. Außerdem haben wir das beste Semesterticket.
  5. Die Lahn ist eine trübe Suppe, macht aber im Winter wie im Sommer allen Studis Freude. Sei es beim Grillen auf den Lahnwiesen, beim Schwimmen (wer sich traut…) oder beim Eislaufen (verbotenerweise)
Marburg im Winter - kann schön sein! (c) Rainer Kieselbach

Marburg im Winter – kann schön sein! (c) Rainer Kieselbach

Ja, in Marburg kann man schon gut leben. Aber für immer? Danke, das dann doch nicht.