Freitagsfund (hust): Comfort Station

Ach je… die Wollmäuse fliegen ja schon hier rum… das Jahr ist ja noch jung und der Vorsatz ‚keine faulen Ausreden‘ ist schon wieder passé. Ich habe Praktikum, ich habe einen Fernkurs, ich habe Auftritt, bla. Jedenfalls – es tut mir leid, ich versuche wirklich, jetzt wieder regelmäßig und auch mal außerplanmäßig zu bloggen. Als kleine Entschädigung gibt es heute am Samstag den Freitagsfund von gestern, der ist aber so phänomenal, dass er für mindestens zwei Freitage zählt, hüstel…

Comfort Station ist ein Londoner Schmuckladen, der äußert kunstvolle und wunderbar außergewöhnliche Schätze anbietet. Amy Anderson, die Fadenzieherin des Ganzen, ist seit 2004 fest in der 22 Cheshire Street angesiedelt und der virtuelle Rundgang durch den fabelhaft eingerichteten Laden macht schon ziemlich Lust, direkt in den Flieger zu steigen. Es gibt – neben dem eigenen Online-Shop – einige wenige andere Online-Shops die den Schmuck führen, und auch zwei Läden in Deutschland (in Berlin und am Schwielowsee). Die Spezialität des Hauses sind die irre schönen Sliced Books, tränenförmige Anhänger an ketten, die aus diversen Edelemtallen bestehen und ein kleines, auffächerbares Büchlein in Form von Atlasseiten oder Notenblättern enthalten. Der Rest der Kollektionen hat immer ein bisschen was steampunkiges, ist aber absolut tragbar. Einziger Wermutstropfen: der Preis. Überzeugt euch!cs3cs4cs5 cs6cs8cs7

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Freitagsfund: Cherith Harrison

Einer meiner Edinburgh-Funde ist die wunderbare Cherith Harrison, die sich ebenfalls auf Tierdesign spezialisiert hat (ich verspreche, der nächste Fund wird nicht so tierlastig – hoffentlich ;) ). Die Zeichnungen auf ihren Produkten (Tassen, Grußkarten, Jutetaschen, Küchenhandtücher und Partygirlanden) sind schlicht, schön und sehr naturgetreu, ohne angestaubt zu wirken.

Alle Bilder (c) Cherith Harrison

Freitagsfund: Magpie

Die Elster schart ja bekanntlich gern schöne, glänzende Dinge um sich, damit sie sich wohlfühlt. Ganz ähnlich macht es der gleichnamige Shop Magpie, aber netterweise dürfen wir uns auch (leider gegen Geld) an den angebotenen Schätzen freuen. Das Londoner Designstudio entwirft sehr englische Alltagsgegenstände, alles davon nützlich und mit wunderbaren Motiven aus Flora und Fauna, aber auch mit geometrische Figuren. Vom Notizblock über Handyhüllen zum Espressotassenset gibt es eine Riesenauswahl mit derzeit 13 Motivvariationen (Sale ausgenommen), preislich ist alles meiner Meinung nach im Rahmen – der Versand hat es mit rund £15 leider in sich, bei einer Sammelbestellung (ich steig ein!!) lohnt es sich aber. Außerdem gibt es ein paar Läden in England, die aber leider nicht aufgelistet sind – einen gibt es schonmal in Edinburgh bei curiouser & curiouser. Hier meine absoluten Favoriten:

Vorspeiseteller aus Porzellan mit Wildvögel-Motiv, £20

Porzellantasse mit Kohlmeisenmotiv, £8.50

Backgammon-Espressoset, £22.50

Keksdosen mit Fauna-Motiv, £26.00

Aufbewahrungsdosen mit Wasservögelmotiven, £16.00

iPhone-Hülle, A-Z erhältlich, £12.00

Eierbecher mit Waldtiermotiven, £16.00

Aufbewahrungsdosen mit Wildtiermotiven, £16.00

Und meine Lieblingskollektion:

Espressoset (£22.50), Tassen (je £8.50), Teller (2 Stück £26) aus der Wildlife-Kollektion

Alle Bilder (c) Magpie Design

10 ‚Trends‘, die ich dieses Jahr nicht mitmachen werde

Also, es ist ja so, dass sich die Modezeitschriften, Modemacher und Lifestyle-Experten  jedes Jahr was ‚Neues‘ einfallen lassen. Ob das irgendein Revival ist oder etwas Innovatives – meist sind es ‚Trends‘, die nur nachgemacht werden, weil es die Modeindustrie vorschreibt. Manche Leute machen sich gar keine Gedanken, ob das bescheuert aussehen könnte. Wenn Chloë Sevigny das trägt, dann kann ich das auch. Falsch. Auch eine Frau Sevigny sieht nicht gut aus in solchen Sachen, It-Girl hin oder her. Hier meine Top 10 der nervigsten  und unmöglichsten Trends 2013.

1. Flatforms. Sehen doof aus, sind nicht elegant, machen einen Klumpfuß. Wer will das?

2. Slipper. Ich bin 23, nicht 73. Wenn meine Omi sagt, ‚guck mal, die sind aber nett‘, dann ist das für mich ein eindeutiges Zeichen. Dasselbe gilt für Loafer – so spießig muss es dann auch nicht sein..

3. Vokuhila-Röcke und -Kleider. War der Vokuhila-Haarschnitt schon jemals wirklich schön?

4. Velvet Nails. Sieht irgendwie aus, als würde der Nagellack schimmeln.

5. Ombré Hair. Ich wette, jemand mit Ansatz hat sich gedacht: „Hmm… keine Lust, nachzufärben, machen wir mal einen neuen Trend draus.“

6. PVC-Taschen. Die kleben so schön unterm Arm, wenn’s Sommer ist, und die Taschendiebe wissen auch gleich, ob sich’s lohnt.

7. Smartphones. Kommen auf die Liste, weil sie offensichtlich ein unerlässliches Fashion-Accessoire sind. Auch dieses Jahr kein Trend für mich, ich will nicht ständig gegen einen Laternenpfahl rennen müssen, weil grade mein Whatsapp Plingplingpling gemacht hat.

8. (Print-)Sweatshirts. Zum Gammeln top, ansonsten unverzeihlich. Nächste Saison ist dann wohl auch die Jogginghose ausgehfein?

9. BB-Creams. Früher hieß das getönte Tagescreme… ist wohl nur für reine Haut und dickere Portemonnaies gedacht.

10. Bauchfrei. NEIN!!!!

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