Freitagsfund am Donnerstag: LUUPS Mainz

Ach, lang, lang ist’s her, da war ich ein motivierter Mensch mit viel Esprit und Schreiblust, und das Bloggen machte mir Spaß. Dann kam eine ziemlich traurige Phase der Unterforderung, der Unlust und des intellektuellen Stillstands, aus der ich erst jetzt wieder raus gekommen bin. Das hing alles mit meiner Arbeit zusammen, aber auch gesundheitlich ging es mir nicht ganz so gut. Und jetzt ist es tatsächlich ein Dreivierteljahr her, dass ich geschrieben habe. Ich bitte um Verzeihung, falls mir überhaupt noch hier Leser geblieben sind – verständlich, wenn nach so langer Funkstille der oder die ein oder andere das Handtuch geworfen hat.

Der heutige FF kommt am Donnerstag, weil ich so viel schönes in Mainz, meiner Geburtsstadt, erstanden habe. LUUPS müsste mittlerweilen vielen von euch ein Begriff sein („Lasst Uns Unsere Persönlichen Spaß / Scheiß“, wie die Macher so nett erklären), die Gutscheinbücher für junges Stadtleben gibt es mittlerweile auch für außerdeutsche Städte wie z.B. Amsterdam.
Dann gibt es auch noch die Ladengeschäfte, wo ihr die Bücher kaufen könnt und noch so manchen anderen Krimskrams um eure Stadt erstehen könnt – da finden sich regionale Produkte wie Craft Beer, Gin, Limo, Weißweinschorle neben Green City Guides, kreativ gemachten Gesellschaftsspielen und Accessoires, Musik und Mode lokaler Künstler.

Der Laden in der Mainzer Neustadt (Ecke Frauenlobstraße / Leibnizstraße) ist klein aber fein und ich hatte heute einen Kaufrausch par exellence – ob das am Bomben-Ferienwetter lag oder an der Tatsache, dass ich vorgestern endlich meine Studienzulassung für den Master (dazu im kommenden Post mehr) bekommen habe, weiß ich nicht. Aber an meinen Schätzen lasse ich euch teilhaben. Vielleicht inspiriert es euch ja, den Shop mal einen Besuch abzustatten

IMG_4611Auf diesem Bild: Diverse Alkoholika plus Green City Guide, Chaos-Karten, pÄrle-Ohrringe,Kunstkarten und Eulchen-JutetüteIMG_4612KUEHN Kunz Rosen-Biere, Ohrringe von pÄrle

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Kunstkarten von LUUPS, Frau Annika und Fuchs & Bente

IMG_4615Weinschorle von Sechzisch Vierzisch, Hopfenlimo von Hopster und Dark Mate von Materia
IMG_4616Siegfried Rheinland Dry Gin, Windspiel Tonic, Schlehe-Hagebutte-Limö von Mölle

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Update: Mandelmassaker

Jetzt ist es tatsächlich schon zwei Wochen her, dass sie mich verließen – meine ungeliebten Mandeln. Am 5.Tag wurden die Schmerzen schlimmer, ich blieb bei den 4 Ibuprofen 600 am Tag, stockte aber die Novaminsulfondosis auf. Am 6. Tag konnte ich dann auschecken aus diesem überaus empfehlenswerten Vollpension-Hotel (ich war im Vincenz-Krankenhaus in Mainz). Wieder daheim erstmal geduscht und Haare gewaschen – endlich (Trockenshampoo ist auf Dauer KEINE Lösung!). Alles gaaaanz vorsichtig und mit Bedacht. Die Schmerzen waren bis zum 9. Tag noch deutlich da, ab dem 10. wurde alles besser. Seit Samstag bin ich komplett schmerzmittelfrei.

Bei der Nachsorge wurde mir gesagt, es sähe so aus wie es aussehen soll, wenn es ideal verlaufen wäre. Ich kann alles wieder essen, es ist ein Traum :) Optisch ist es eher noch so mitteleklig, aber wer guckt mir schon so tief in den Rachen? ;)

Mein Fazit: Es kann jetzt hoffentlich nur aufwärts gehen, ich hab mir alles sehr viel schlimmer vorgestellt (und ich bin der übelste Hypochonder). Ob die Coblation dran ‚Schuld‘ war, dass ich nur mäßige Schmerzen hatte, weiß ich nicht. Es ist wirklich für jeden anders. Viel trinken, sich überwinden zu essen, auch wenn es wehtut… das sind alles Tips die mit geholfen haben.

Samstagsfund: Anne Böschens Werkstattgalerie

Ohh, der Bruch mit der Tradition! Heute gibt es den Freitagsfund am Samstag, ich war bis gestern Nacht im Urlaub (München!) und hab auch davon eigentlich noch einiges zu berichten, aber gerade häuft sich hier die Arbeit. Außerdem musste ich erstmal alle interessanten Artikel der letzten Tage von euch lesen :)

Wie auch immer: heute stelle ich die Künstlerin Anne Böschen vor. Sie hat eine kleine Werkstattgalerie in der Mainzer Altstadt, Neutorstraße 29, und bietet neben ihren wunderbaren Kunstwerken auch Kurse und ein Offenes Atelier an. In einem goldigen Innenhof kann man auch die Werke erstehen und zu relativ günstigen Preisen nach Wunsch anfertigen lassen. Ich mag besonders die Bilder mit Sand und Farbverläufen. Schlicht und schön!

(c) Anne Böschen

(c) Anne Böschen

(c) Anne Böschen

(c) Anne Böschen

 

 

Freitagsfund: Dicke Lilli, gutes Kind

Heute geht’s um eine Café-Vorstellung: Das Dicke Lilli, gutes Kind hat seine Pforten Anfang Dezember geöffnet und ist in der Breidenbacherstraße 9, Ecke Gaustraße in Mainz zu finden. Eine Website ist im Aufbau, bis dahin findet ihr alle Infos bei facebook

(c) sensor

Auf Seiten wie Qype findet man ziemlich häufig die Feststellung, das Dicke Lilli sei ja so berlinerisch, man könne fast meinen, man wäre irgendwo im Prenzlauer Berg. Da ich jetzt mal gar keine Vergleichsmöglichkeit dieser Art habe, kann ich das nicht bestätigen, aber ein gewisses Flair ist jedenfalls da. Für mich hat das Café etwas unheimlich Englisches: kein Wunder, war doch die Besitzerin Vera Kohl lange Zeit in London tätig. Zu den Toiletten geht es durch eine mit Prinz William und Kates Hochzeitsfoto gezierte Tür, dahinter geht es entweder mit Camilla oder Prinz Charles zur Damen- oder Herrentoilette. Die gesamte Ausstattung ist durchdacht, sehr trendig und irgendwie verdammt schön. Geile Lampen, super Wanddekor, ein Fußboden, der an die Cafés in Lissabon erinnert.

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(c) rotkehlchen

Das kulinarische Angebot ist überschaubar; es gibt Zucchini-Torte, Lachs-Quiche, Muffins, belegte Brote und diverse Frühstücke. Die Preise sind für die Qualität der Speisen mehr als angemessen angemessen. Eine große Tee- und Kaffeeauswahl gibt es auch, und die ist wirklich gut! Frühstücken ist auch täglich möglich, Sonntags sogar von 10 bis 18 Uhr.

Alles in allem war ich ziemlich angetan. Gemütliches Flair, interessante Raumaccessoires, gute Bewirtung… Daumen hoch von mir!

(c) sensor